Interview: Christian Nett, Winzer vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett (Teil 2)

VINOA Wein Magazin // 24.08.2016 // Interview: Christian Nett, Winzer vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett (Teil 2)

In der 10-teiligen Interviewreihe blickt VINOA hinter die Kulissen des Winzerdaseins! Lerne spannende Persönlichkeiten kennen und erhalte teils private Einblicke in das Leben unserer Gesprächspartner. Hast du dich nicht auch schon einmal gefragt: "Was macht ein Winzer eigentlich den ganzen Tag?". Auf diese und viele weitere Fragen erhälst du in den nächsten Wochen spannende Antworten. Heute in Teil 2 an der Reihe: Christian Nett vom Weinguts Bergdolt-Reif & Nett.

Vom selection Magazin wurde er 2015 zu „Deutschlands bestem Jungwinzer“ gekürt. Christian Nett aus Duttweiler in der Pfalz. Seit 2001 ist er für den Ausbau der Weine des familiengeführten Weinguts Bergdolt-Reif & Nett verantwortlich. Im 2. Teil seines Interviews mit vinoa spricht Christian Nett über Freizeit und Familie, erklärt uns wie wichtig der "normale Kunde" ist und deckt die Tücken des aktuellen Arbeitsalltages auf. 

Dies ist Teil 2 vom Interview mit Christian Nett. Haben du den 1. Teil schon gelesen? Dort spricht Christian u. a. über das Thema Weingarten vs. Büro und verrät warum man: „einige Dinge zuerst machen muss“!

Christian Nett Steckbrief, Weingut Bergdolt-Reif & Nett

VINOA: Was machst du in deiner Freizeit?

Christian Nett: Freizeit, Hobby, Beruf ist so ziemlich das Gleiche. Wenn du ein guter Winzer sein willst, ist der Beruf auch Berufung! Das ist ein 24/7-Job, bei dem du nicht immer sagen kannst wann, was, wo passiert! Warum du etwas machen musst schon, aber nicht unbedingt wann.

Ist es zum Beispiel so wie in diesem Jahr, da war der Austrieb echt spät, die Reben waren Anfang Mai noch relativ klein. Zu dem Zeitpunkt hatten wir gerade mal vier Blätter, wohingegen in andere Jahren Anfang Mai schon 7-9 Blätter zu sehen waren. Dies Jahr hingegen waren wir in der Entwicklung zu der Zeit einige Tage zurück.

Unter solchen Umständen kann man schlecht im Februar sagen, Anfang Mai können wir nochmal in den Urlaub oder machen nochmal ein langes Wochenende irgendwo. Auch auf die Frage: „Die Feiertage, 1. Mai, Himmelfahrt, Fronleichnam oder am Brückentag bräuchte ich frei!?“ antworte ich immer: „Sag du mir mal wie das Wetter wird und dann gucken wir mal, ob es geht!“

VINOA: Und wie sieht es mit Zeit für die Familie aus?

Nett: Familie, klar! Das ist der Part für den man sich noch Freizeit nehmen will und irgendwie versucht alles freizuschaufeln oder die Familie mit in die Termine zu integrieren. Wobei das jetzt auch nicht mehr so gut geht, da unserer Großer mittlerweile in die 3. Klasse geht. Jetzt kann ich nicht mehr wie früher sagen: „Ach, wir machen mal ein langes Wochenende in Hamburg und fahren doch schon Donnerstag los. Das ist schon ein bisschen schwieriger geworden. Aber, wenn ich jetzt zum Bespiel wie am Sonntag, die Auswahl zwischen Fußball im Stadion oder mit Schwiegereltern und Family grillen habe – dann gehen wir grillen! Meine Family hatte ich einfach viel weniger in letzter Zeit.

Familie Nett, Weingut bergdolt-Reif & Nett Links: schon die Kleinen helfen fleißig mit, rechts: v.l.n.r Katja Nett, Bernhard Nett, Christian Nett und Senior-Chef Heinz Bergdolt-Reif

VINOA: Gar nicht so einfach Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen…

Nett: Du musst dir eben überlegen, wieviel Zeit du noch für dich selbst hast und brauchst. Man muss überlegen, wo man die Zeit hernimmt und wie man sie am besten nutzt. Fahre ich dann zum Beispiel sechs Stunden mit dem Zug durch Deutschland und sitz dort für mich allein, mache ich ein bisschen was bei Facebook, lese zwei Artikel in einer Fachzeitschrift oder im Kicker. Das ist dann schon meine Freizeit! Ich hätte den Kicker natürlich auch am Sonntag im Garten lesen können, stattdessen lese ich ihn aber schon im Zug, um Sonntag dann Zeit für die Familie zu haben.

Diese Balance zu schaffen ist schon schwierig. Und dann gibt es ja auch noch dieses Burn-out-Thema. Gas geben, aber nicht überreizen! Das ist schon ein Thema, mit dem ich mich momentan rumschlage und meine Frau noch viel mehr! Für sie ist es noch eine Ecke schwieriger als für mich. Als Mama ist es einfach nochmal um einiges schwieriger.

VINOA: Deine Frau ist ja sicherlich der erste Ansprechpartner für die Kinder und macht zusätzlich Ihren Job! Wie siehst du die Situation berufstätiger Mütter?

Nett: Der gesellschaftliche Druck ist für Mütter nochmal ganz anders. Um den Job gut zu machen, musst du am Ball bleiben. Dann sind da auch noch Kids und Familie, Kita, Schule, Elternabende, „Kindertaxi“, Jugendfußball, Geburtstage und Kuchenbasar, um nur um ein paar Schlagworte zu nennen.

Katja Nett und Christian Nett, Weingut Bergdolt-Reif & Nett Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau – Katja Nett

VINOA: Und dann muss man sich gelegentlich auch noch die Frage stellen: „Was denken die anderen?“ Wie gehst du damit um?

Nett: Man denkt viel zu oft: „Was denken die anderen?“ Drehen wir den Spieß mal um. Wenn meine Frau sagt das Wochenende in Norderney das mach ich, dann fährt sie nach Norderney von einem Termin zum anderen in zwei Tagen, wie das ebenso ist. Da sagt die ältere Verwandtschaft plötzlich: „Ach, was du so alles machst und die Kinder?“ Ja die Kinder, die sind eben bei mir zu Hause. Ich schaffe es auch gerade so, sie rechtzeitig zum Bus zu bringen oder ein Frühstücksbrot zu machen oder abends ein Abendbrot. So etwas wird dir umgekehrt als Mann aber auch nicht zugetraut!

VINOA: Also werdet ihr, wie viele andere Paare, auch noch mit dem alten Rollenmodell konfrontiert?

Nett: Wenn die Mama zwei Tage weg ist verhungern die Kinder! Für meine Frau war es aber auch mal gut nach Norderney zu fahren! Wo die Veranstaltung erst um eins losgeht und sie einfach mal eine Stunde länger schlafen kann, ohne Kiddies. Sich einfach zum Frühstück im Hotel an den gemachten Tisch setzen kann oder im Strandkorb eine Stunde was lesen darf, ohne das ihr Handy klingelt.

Wenn ich gefahren wäre – hätte ich es genauso gemacht. Und es gibt ja auch genug Hilfsangebote für alleinerziehende Männer! (lacht) Plötzlich kommt die Oma und sagt: „Ich habe da schon mal was mitgebracht“, danke ich hätte es gerade noch so hingekriegt, aber wenn es schon mal da ist, sage ich nicht nein.

VINOA: Euer Weingut ist eben doch mehr Teamarbeit. Der Jungwinzertitel klingt ja erstmal nach einer One-Man-Show!?

Nett: Der Betrieb steht und fällt genauso mit meiner Frau und vielleicht sogar noch mehr als mit mir! Bei dem Jungwinzer-Titel ist es tatsächlich nicht so toll, dass der nur auf mich ausgestellt ist, aber eben ein ganzes Team dahintersteht! Also meine Mitarbeiter und ganz speziell meine Frau und mein Vater, aber am meisten meine Frau.

Team vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett Team Bergdolt-Reif & Nett beim gemeinsamen Essen nach getaner Arbeit

VINOA: Wie kam es eigentlich zu dem Titel „Bester Jungwinzer Deutschlands“?

Nett: Ich hatte mir letztes Jahr überlegt, als ich die Unterlagen so in den Händen hielt: „Mensch, machst halt nochmal mit, so jung bist auch nicht mehr!“ Ich kann jetzt auch gar nicht noch einmal teilnehmen, da ich mit 35 das Teilnahmealter überschritten habe. Eigentlich ist der Titel ja auch nur bedingt für so einen Betrieb wie unseren gedacht, sondern eigentlich eher für den Jungwinzer, der mit 24 am Werk ist.

Genau das war es, was mich auch immer gestört hat: wenn jemand als Jungwinzer bezeichnet wird, der 10 Jahre älter war als ich, zwei kleine Kinder hat und schon 34 ist. Genauso wie ich jetzt, es ist die gleiche Situation. Nur, dass ich nun auf der anderen Seite stehe. Aber jetzt ist es auch gut dem „Jungwinzer“.

VINOA: Aber in eurem konkreten Fall ist ja eben nicht nur die Leistung des Winzers, sondern die eines ganzen Teams und das wolltest du damit explizit nochmal betonen, oder?

Nett: Genau. Bei unserer Betriebsstruktur ist es eben einfach die Leistung eines ganzen Teams. Wenn zum Beispiel ein Jungwinzer 22 Jahre alt ist und das Ganze mehr oder minder mit seinen Eltern alleine schmeißt, so circa 10 - 12 ha, dann ist es wirklich diese One-Man-Show!

Das ist es bei uns aber eben nicht mehr. Aus diesen Umständen sind wir die letzten 10 Jahre rausgewachsen. Wir haben uns auch größte Mühe gegeben, dass es nicht mehr so ist. Damit es eben nicht alles von der einen Person – Christian Nett – abhängig ist oder falls ich mal zwei Wochen im Urlaub bin – was ich nie bin. Sollte ich das aber mal sein oder wenn ich jetzt mit dir gerade dieses Interview führe, da kann ich nicht gleichzeitig Kunden bedienen, draußen Reben pflanzen und über die Abfüllung nächste Woche nachdenken.

VINOA: Was würde also passieren, wenn Du morgen nicht zur Arbeit kämst?

Nett: Diese Frage darf sich so eben nicht mehr stellen! Du hast nur diese 365 Tage, du hast nur diese 24 Stunden. Sagen wir mal 5-6 Stunden müssen wir schlafen, dann bleiben aber nur noch 18 Stunden, das schafft man einfach nicht mehr alleine.

Hat man dann auch den qualitativen Anspruch und eine gewisse Vorstellung von Service, muss man das Team aufrüsten, da führt kein Weg dran vorbei. Diese Notwendigkeit muss man irgendwann erkennen und nicht immer denken: „Das kann ich auch noch, das kriege ich auch noch hin und jenes auch noch.“ Wenn man irgendwann die finanziellen Mittel hat, die wir jetzt vielleicht haben, dann stellst du eben Leute ein die dazu beitragen können, dass ein Sonntagmittag auch mal frei ist. Oder mal um 17/18 Uhr Feierabend ist und du nicht immer bis um 22 Uhr im Büro sitzt.

Mitarbeiter zur Unterstützung, Weingut Bergdolt-Reif & NettDer Betrieb in seiner aktuellen Form ist alleine nicht mehr zu stemmen, darum wurde das Team um "Familie Nett" ordentlich aufgestockt!

VINOA: Wie hat sich der Betrieb in den letzten Jahren, zu dem was er heute ist, entwickelt?

Nett: Wir sind auch erst seit diesem Jahr so ein riesen Team. Nun sind wir zwar richtig viele Leute, die Struktur dazu gibt aktuell aber noch nicht. Das wächst und entwickelt sich alles noch.

Die ersten zehn Jahre also von 2001 – 2010/11 war es so, dass ich immer gesagt habe, der Betrieb hat nichts mehr mit dem zu tun, wie er letztes Jahr war. Es ging einfach immer nach vorne und die Entwicklungsschritte waren riesig! Irgendwann hast du den überhaupt ersten Mitarbeiter und dann kaufst du eine zweite Presse, somit gibt es plötzlich noch ein paar Flaschen mehr die du abfüllen darfst.

Zwischen 2013 und 2015 war es relativ ähnlich und im letzten Jahr ist es nun nochmal einen großen Schritt nach vorne gegangen. Und jetzt gibt’s wirklich so viele Leute die mir und meiner Frau, dabei helfen, alles in den 365 Tagen, die ein Jahr eben auch nur hat, gebacken zu kriegen.

VINOA: Klingt danach, dass der Ablauf von der Natur bestimmt wird und man nicht selbst den Produktionsablauf bestimmen kann. Dies ist vielen Menschen sicher nicht bewusst. Wie wirkt sich das auf die Arbeitsabläufe aus?

Nett: Genau, das ist auch der Nachteil am Weinbau. Du kannst nicht sagen: „Stoppt die Maschine, ich habe noch genug oder mach mal schneller! Oder ich hole mir jetzt eine größere Maschine und morgen produziere ich einfach mehr.

Du hast immer diesen Jahreszyklus, im September kommt der neue Jahrgang – ob du den alten verkauft hast – oder nicht. Ob der Keller voll ist oder leer, ob du die Kohle hast dazu oder nicht, das ist einfach so! Die neue Lese kommt auf jeden Fall! Du kannst nicht sagen: „Mensch, ich verkaufe heute so gut, lass mal Doppelschicht fahren, die Nacht noch durchproduzieren, damit ich morgen meine Aufträge ausliefern kann.“ Stattdessen musst du sagen: „Sorry, ich habe dieses Jahr nichts mehr, da müssen wir uns nächstes Jahr unterhalten.“

Und umgekehrt wird es erst schwierig! Gerade am Anfang, wenn du die geilsten Weine machst und deine Prämierung erhältst, aber der Wein steht nur im Lager und keiner bekommt es mit. Anschließend kommt der neue Jahrgang und der alte steht dort noch. Dann musst du die Flaschen eben einpacken und musst mit ihnen rausfahren. Dann musst du nach Berlin, nach Hamburg, nach München und musst allen erzählen: „Hier, ich habe Wein gemacht, probiert mal!“

VINOA: Und sollte man plötzlich total gehypt werden, kann man die Nachfrage schnell nicht mehr bedienen. Wie versuchst du solche Situationen zu umgehen?

Nett: Das ist in der Tat ein Problem. Du gewinnst mit dem Wein irgendeinen Preis und die Leute rufen an und sagen plötzlich: „Schicken Sie mal 120 Flaschen!“ Aber du hast nur insgesamt 500 Flaschen. Ich mache zum Beispiel mit keinem Wein an einem Wettbewerb mit, wenn ich nicht vorher abschätzen kann, ob es noch genug Flaschen auf dem Markt gibt.

Vielleicht nicht unbedingt im Weingut, aber noch bei den Weinhändlern. Ich muss sagen können: „Ja sorry, ab Weingut ist er leer, aber gucken sie mal der und der Händler hat noch was, auch online, über vinoa kann man das dann gut machen. Damit die Leute gucken können, wo es den Wein noch gibt.

VINOA: Man muss ja auch darauf achten, den Verbraucher überhaupt noch zu erreichen. Wie wichtig ist dir der normale Kunde?

Nett: Was ist der „normale Kunde“? Da muss man wirklich aufpassen, sonst heißt es schnell: „Der Nett hat es gar nicht mehr nötig. Der verkauft nur noch an Restaurants.“ Nee, ich will an alle verkaufen! Der Kunde darf gern zu mir in den Hof kommen und sich durchprobieren, wenn er im Anschluss sechs Flaschen kauft oder zwölf. Der soll immer noch genauso freundlich bedient werden, wie der Kunde der zehn Kisten mitnimmt. Wir möchten halt noch „Nett“ sein!

Arbeitsalltag im Weingut Bergdolt-Reif & NettLinks: Noch steht die Abfüllanlage mitten im Hof, rechts: aktuell müssen viele Arbeiten noch unter erschwerten Bedingungen bewerkstelligt werden

VINOA: Auf eurer Facebookseite habe ich gesehen, dass ihr einen Neubau gestartet habt?!

Nett: Ja, das haben wir dieses Jahr, damit wir uns endlich den Platz schaffen, den wir eigentlich schon immer brauchten! Dann wird es vom Arbeitsablauf her einfacher und wir können noch ein bisschen mehr in die Qualität stecken. Momentan sind wir oft am Rumräumen.

Aktuell ist es noch so: Wenn z. B. ein Kunde hier einkaufen will muss ich ihn manchmal bitten, naja ziemlich oft sogar, sein Auto ein bisschen nach links zu fahren, weil der DHL-Laster sonst nicht reinkommt oder er hat einen anderen Kunden eingeparkt. Das ist nicht ganz so förderlich, wenn sie vier Weißburgunder hintereinander probieren wollen und nach dem zweiten Wein kommt jemand und sagt: „Könnten Sie bitte Ihr Auto wegfahren…“.

Beim Neubau geht es eben nicht darum, dass wir noch größer werden wollen, sondern dass wir einfach mal die Rahmenbedingungen schaffen, um das zu machen was wir eigentlich eh‘ schon tun. Damit umgeht man auch die Problematik, Dinge auszulagern und ständig auf den „Goodwill“ anderer angewiesen zu sein.

VINOA: Wie sieht die Situation denn aktuell noch aus?

Nett: Momentan ist es noch so: Wenn wir zum Beispiel Flaschen füllen, steht die Abfüllanlage mitten im Hof und du kannst gerade noch eine Sackkarre nebenher vorbeischieben oder eine Palette. Dafür musst du aber den Schlauch hochheben, dann kann man durch. Der Lieferant der uns die leeren Flaschen bringt, muss morgens um 7 und mittags um 12 kommen, weil ich aktuell einen halben Tag brauche um den Hof leer zu bekommen, damit er wieder Flaschen reinstellen kann.

Zurzeit kann man nicht sagen, ich stell‘ mal einen Laster voll hin oder am besten gleich für die ganze Woche. Ich kann auch nicht so einkaufen wie ich gern möchte. Bring mir mal 40.000 von den grünen Literflaschen! Aktuell muss ich sagen: „Bring mir heute früh bitte vier Paletten und heute Nachmittag noch mal eine.“ Ich muss es immer so nach Plan abarbeiten und wenn es dann doch falschrum geliefert wird, muss ich ihn bitten es wieder mitzunehmen.

Bei uns ist es so ein Dominoeffekt, nur stehen die Dominosteine so eng, wenn der eine nur wackelt, fällt der andere schon und dann weißt du genau bis nächsten Sonntag kriegen wir es vielleicht wieder ausgeglichen. Das wäre eigentlich der Tag, der frei ist, aber dann können wir es wieder richten. Genau so soll es eben in Zukunft nicht mehr sein.

Wenn ein Lieferant kommt und zufällig mehr an Bord hat möchte ich sagen können: „Ja cool, stell mal daneben hin, brauchen wir eh‘ am Montag.“ Und nicht: „Sorry, nimm‘ mal wieder mit, da müssen zwischendurch erst mal fünf andere Dinge passieren, bis wir die wieder brauchen.“

VINOA: Wann soll der Neubau fertig sein?

Wir haben vor knapp 3 Monaten damit begonnen, 12 Monate Bauzeit, also Mai 2017. Ab nächstes Jahr wird es dann besser! Das wir die Work-Life-Balance dann auch verbessern. Momentan muss eben noch alles sehr getimt werden.

Entdecke jetzt die Weine vom Weingut Bergdolt-Reif & Nett:

Weingut Nett Merlot Glaube Liebe Hoffnung Grauburgunder Weingut Nett

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Bildquellen:

Titelbild: Andreas Durst
Steckbriefbild: TKS und Lukas Hofstätter
Bild 1: Lukas Hofstätter
Bild 2: Lukas Hofstätter und Andreas Durst
Bild 3: Dominic Rossbach
Bild 4: Lukas Hofstätter
Bild 5: Weingut Bergdolt, Reif & Nett

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